"Fördern ist eine zentrale Aufgabe der Schule"

Am morgigen Donnerstag wird Thüringens Kultusstaatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) den 1. Thüringer Fachkongress "Förderung von Schülern - Realität, Chance und Anspruch" in Erfurt eröffnen. Diese vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) organisierte Veranstaltung soll möglichst vielen Teilnehmern die Notwendigkeit und die Chancen der Förderung von Kindern und Jugendlichen verdeutlichen. Fördern heißt, den Kindern und Jugendlichen Mut zu machen, ihr Selbstwertgefühl, ihr Selbstvertrauen, ihre Leistungsfreude und ihren Leistungswillen zu stärken, sowie Lernbeeinträchtigungen zu mindern und mit der Lernschwierigkeit ein ganzes Leben umgehen zu lernen.

05.10.2005 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Zeit: Donnerstag, 6. Oktober 2005, 9.30 Uhr
Ort: Erfurt, Congress-Center der Messe
Staatssekretär Eberhardt sagte im Vorfeld: "Fördern ist eine zentrale Aufgabe der Schule. Jeder Unterricht muss dieser Aufgabe gerecht werden. Jedes Kind und jeder Jugendliche ist in seinen Kräften und Fähigkeiten bestmöglich zu fördern und zu fordern. Die Förderung der Kinder ist nicht nur eine Forderung an die Grundschule, sondern muss auch als Unterrichtsprinzip in den weiterführenden Schulen verstanden werden. Dabei ist das oberste Prinzip: Wir müssen vom Kind aus denken. Nicht das Kind muss sich auf die Institution Schule einlassen - sondern die Institution Schule auf das Kind.

Der Umgang mit heterogenen Schülergruppen ist zweifelsohne eine der größten Herausforderungen in unseren Klassenzimmern. Individualisierung und Differenzierung sind wesentliche Kriterien der Unterrichtsqualität. Individuelle Förderung ist gemeinsamer Auftrag aller Thüringer Schulen. Von jeder allgemein bildenden Schule wird erwartet, dass sie Raum zur Entfaltung von Begabungen sowie für den Ausgleich von Bildungsbenachteiligungen bietet. Um gleichermaßen Individualität, Begabungsförderung und Ausgleich von Benachteiligungen leisten zu können, müssen Differenzierung und Individualisierung Qualitätsmerkmal des Unterrichts in allen Schulen sein."


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