Fremdsprachenassistenten aus aller Welt zu Gast in Sachsen

Insgesamt 74 Fremdsprachenassistenten aus elf Ländern sind derzeit an Schulen in ganz Sachsen eingesetzt, um den Fachunterricht in ihrer jeweiligen Muttersprache zu unterstützen. Die jungen Pädagogen sollen neben Sprech- und Konversationsübungen vor allem die sprachlichen Fertigkeiten der Schüler im Freistaat fördern. Außerdem werden Kenntnisse über das Leben, die Geographie, Kunst und Kultur des jeweiligen Heimatlandes vermittelt.

01.11.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Die Fremdsprachenassistenten kommen aus Polen, der Tschechischen Republik Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Irland, Schweiz, Russland und Spanien. Des Weiteren beteiligen sich angehende Lehrer aus den Überseeländern Australien, Kanada und den USA an diesem Austauschprogramm. Mit insgesamt 24 Teilnehmern ist Großbritanien am stärksten vertreten.

Sachsens Kultusminister Steffen Flath ist froh darüber, dass so viele ausländische Lehrkräfte nach Sachsen gekommen sind und ruft gleichzeitig die Schüler auf, diese einmalige Chance des Erlernens einer Sprache umfassend zu nutzen. "In Zeiten eines immer enger zusammenwachsenden Europas und zunehmender Globalisierung wird das Beherrschen von Fremdsprachen immer wichtiger", so Flath.

Bis Ende Mai 2008 werden die meisten Fremdsprachenassistenten an Sachsens Schulen bleiben. Im Rahmen eines bilateralen Abkommens sind im Gegenzug auch deutsche Fremdsprachenassistenten in die Partner-Ländern gereist. Das Projekt ist eine Kooperation vom Sekretariat der Ständigen Kommission der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland, dem Pädagogischen Austauschdienst, der Woiwodschaft Niederschlesien und dem Tschechischen Bildungsministerium.


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