IT in den Schulen muss verfügbar sein und funktionieren

Auf der Veranstaltung "IT-Systemlösungen in Schulen", die am 23. und 24. Mai in der Ritterakademie Lüneburg stattfand, wurden Lösungen und Handlungsfelder des schulischen Medieneinsatzes erörtert. Schulen ans Netz e. V. hatte gemeinsam mit n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V. Schulträger aus den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein eingeladen, um ihre Erfahrungen mit schulübergreifenden Systemlösungen auszutauschen. Tenor der Veranstaltung: Support und Wartung von schulischer IT-Infrastruktur müssen weiter professionalisiert werden. Neue Medien entfalten erst dann ihre Potenziale, wenn Lehrkräfte sie als selbstverständliche und zuverlässige Werkzeuge für einen modernen handlungsorientierten Unterricht einsetzen können.

24.05.2005 Pressemeldung Schulen ans Netz e. V.

"Medienentwicklungsplanung - Verantwortlichkeit der Kommunen?" Mit dieser Frage beschäftigte sich Wolfgang Friebe vom Berliner "Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft e. V." in seinem Impulsreferat. "Nur in Zusammenarbeit zwischen dem Schulträger und den Schulen kann erfolgreich eine professionelle und externe Systembetreuung möglich sein", betonte Friebe. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass für ein lebenslanges Lernen die digitalen Schlüsselkompetenzen unbestritten erforderlich sind. Diese Kompetenzen können nur medienkompetente Lehrkräfte bei einer funktionierenden IT-Infrastruktur vermitteln.

Drei Workshops zu unterschiedlichen Themen boten den Teilnehmern die Möglichkeit, einzelne Aspekte des schulischen Medieneinsatzes zu vertiefen und in den Diskurs mit anderen Teilnehmern zu treten. Beim Thema "Notebooks in Schulen" standen die veränderten sozialen, methodischen und organisatorischen Arrangements und Formen des Lehrens und Lernens mit Notebooks im Fokus. Im Workshop "Standardisierung der Software" wurde u. a. die Vereinheitlichung von Supportkonzepten, Software und Lernumgebungen diskutiert. Beim Thema "Support-Strukturen" wurden schließlich bewährte Beispiele für Supportprozesse vorgestellt und besprochen. Dabei fand eine Orientierung an der IT Infrastructure Library (ITIL), Rahmenmodell für die Erbringung von IT-Dienstleistungen, im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit in der Schule statt.

Ziel der Veranstaltung war auch eine Vernetzung der Teilnehmer untereinander, um den Transfer von Know-How und den Austausch von Erfahrungen aus der schulischen Praxis dauerhaft sicherzustellen. Die Veranstaltung war bereits die dritte aus einer Reihe von regionalen Veranstaltungen für Schulträger, die der Verein Schulen ans Netz über sein Projekt IT works mit unterschiedlichen Partnern mit großem Zuspruch durchgeführt hat.

Schulen ans Netz e. V. ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Telekom AG. Der gemeinnützige Verein mit gesamtgesellschaftlichem Bildungsauftrag ist ein Kompetenzcenter für das Lehren und Lernen mit neuen Medien im schulischen Umfeld. Neben Veranstaltungen, Beratungs- und Qualifizierungsangeboten bietet Schulen ans Netz e.V. verschiedene Internetdienste und -plattformen an:

www.schulen-ans-netz.de
www.schulen-ans-netz.de/itworks

Ansprechpartner

Schulen ans Netz e. V.

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