Katholischen Filialkirche Mariä Verkündigung in Ainertshofen

Für Instandsetzung der Katholischen Filialkirche Mariä Verkündigung in Ainertshofen (Markt Inchenhofen, Landkreis Aichach-Friedberg, Bezirk Schwaben) hat Kunstminister Thomas Goppel für das Jahr 2005 einen Zuschuss von 100.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds der Denkmalpflege bewilligt. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.

23.03.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Bei der Katholischen Filialkirche Mariä Verkündigung in Ainertshofen handelt es sich um eine im Kern spätgotische Anlage. Herausragende Bedeutung besitzt das auf 1485 datierte Dachwerk der Kirche, das aufgrund seiner besonderen Konstruktionsweise als eines der wichtigsten Zeugnisse spätmittelalterlicher Zimmermannskunst in der gesamten Region gilt. Der Innenraum wurde erst in der Zeit von 1730 bis ca. 1770 unter dem prägenden Einfluss der Mönche des Klosters Fürstenfeld ausgestaltet, denen Ainertshofen als Sommersitz diente.

Die staatlichen Zuwendungen dienen vor allem der statischen Sicherung des Gebäudes und der Instandsetzung des Daches. Fachlich betreut werden die Arbeiten vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.


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