Kultusminister legt Detailauswertung der zentralen Mathematikarbeit vor

Zu den jeweils besten Schulen, deren Schülerinnen und Schüler mit mehr als 41 von 50 möglichen Punkten beim landesweiten, zentralen Vergleichstest des 3. Jahrgangs in Mathematik die Durchschnittsnote 2, gut, erzielen konnten, gehörten im Bezirk Braunschweig die Bonifatiusschule I, Göttingen; und die GS Vienenburg, im Bezirk Hannover die GS Mengendamm in Hannover und die Michael-Ende-Schule in Neustadt a. Rbg., im Bezirk Lüneburg:die GS Altkloster in Buxtehude und die GS Vahrendorf sowie im Bezirk Weser-Ems die GS Neuenkirchen im Kreis Vechta und die Herm.-Ehlers-Schule in Oldenburg", teilte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (13.09.2004) in Hannover mit. "Ergebnisse einzelner Schulen werden zwar nicht veröffentlicht, aber aus guten Beispielen können andere lernen", sagte Busemann.

14.09.2004 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Insgesamt hatten die Schülerinnen und Schüler des 3. Jahrgangs im Durchschnitt 34,93 Punkte erreicht. Das entspricht der Note 3 oder einem noch guten befriedigend. Knapp 2/3 (=64,3 %) der Schülerinnen und Schüler erbrachten sehr gute bis befriedigende Leistungen. Obwohl erwartungsgemäß die Leistungen der Jungen insgesamt besser waren als die der Mädchen, erzielten in gut 200 Grundschulen die Mädchen deutlich bessere Leistungen als die Jungen. "Hier wird jetzt genauer hingeschaut, um Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Unterrichts und die Entwicklung von Fördermaßnahmen zu gewinnen", erläuterte Busemann. Dies gelte auch für die 44 Grundschulen, in denen trotz eines Anteils von mehr als 30 Prozent Schülerinnen und Schüler mit nicht deutscher Herkunftssprache deutlich überdurchschnittliche Leistungen erreicht wurden. "Es zeigt sich, dass Volle Halbtagsschulen trotz besserer Ausstattung keine besseren Ergebnisse erzielen als Verlässliche Grundschulen. Auch in Ganztagsschulen sind die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler nicht besser. Das gilt auch für die Kinder mit nicht deutscher Erstsprache", machte Busemann deutlich.

"Regional weichen die Ergebnisse in den Bezirken nur unwesentlich von einander ab. Auf Schulträgerebene sind die Abweichungen vom Mittelwert zwar deutlicher. Sie lassen aber keine eindeutigen Rückschlüsse zu. Die Dezernentinnen und Dezernenten aus den Bezirksregierungen werden jetzt gebeten, mögliche Ursachen für schwächere Ergebnisse herauszufinden und diese Schulen entsprechend zu beraten", betonte Busemann.


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