Kultusminister Siegfried Schneider lehnt Forderung nach der Einführung einer verbindlichen Gesamtschule strikt ab

Kultusminister Siegfried Schneider hat die Forderung nach der Einführung einer verbindlichen Gesamtschule für alle Kinder strikt abgelehnt.

29.04.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Der bundesdeutsche PISA-Vergleich zeigt eindeutig, dass Länder wie Bayern und Baden-Württemberg, die über ein gegliedertes Schulsystem verfügen, am erfolgreichsten sind. Es gibt keinen Grund, von diesem Erfolgsmodell abzugehen", sagte Schneider.

In Zukunft gehe es darum, die Innere Schulentwicklung fortzuführen. "Strukturdebatten bringen uns nicht weiter. Vielmehr müssen wir alle Kräfte und Ressourcen dafür verwenden, weitere inhaltliche Verbesserungen an unseren Schulen zu erzielen", sagte Schneider.

Gebot der Stunde seien etwa ein konsequenter Ausbau der individuellen Förderung an den einzelnen Schularten, mehr Selbstverantwortung für die Schulen bei gleichzeitiger Durchsetzung einheitlicher Standards sowie die Sicherung der Durchlässigkeit des Schulsystems. "Bayern hat auf allen diesen Feldern bereits wesentliche Schritte unternommen", sagte der Minister.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden