Kultusministerin Monika Hohlmeier lädt Vertreter der Elternverbände zu Gespräch ins Kultusministerium ein

Kultusministerin Monika Hohlmeier wird in den kommenden 14 Tagen die Vertreter der Elternverbände zu einem Gespräch über die Abschaffung der Lernmittelfreiheit ins Kultusministerium einladen. Bei dem Treffen wird die Ministerin über die Planungen zum Gesetzentwurf informieren und mit den Elternvertretern über die Ausgestaltung sprechen. Fest steht, dass die gesetzliche Regelung eine starke soziale Komponente mit einer sozial verträglichen Lösung für Schülerinnen und Schüler aus finanziell schwächer gestellten Familien beinhalten wird. Zudem werden Familien mit drei und mehr Kindern ab dem 3. Kind nicht für die Bücher zahlen müssen.

24.09.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Hohlmeier betonte, dass die Bücherbestände, die bereits in den Schulen vorhanden sind, natürlich weiter genutzt werden können. "Die Vorstellung, dass Eltern jetzt für jede Jahrgangsstufe komplett einen neuen Büchersatz kaufen müssen, ist falsch", so die Ministerin. Vielmehr seien die Schulen in der Regel gut ausgestattet.

SPD und Grünen warf die Ministerin Unglaubwürdigkeit vor. "Bevor SPD und Grüne lauthals ein Volksbegehren verkünden, sollten sie sich in den Ländern umschauen, in denen sie regieren. In Rheinland-Pfalz, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg müssen die Eltern für die Schulbücher auch zahlen", so Hohlmeier. Die SPD sollte die Eltern nicht mit unseriösen Rechnungen verunsichern. Die heute genannten Zahlen seien schlichtweg aus der Luft gegriffen. Dies passe auch zu den frei erfundenen Horrorszenarien des SPD-Fraktionsvorsitzenden zum neuen achtjährigen Gymnasium.


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