Kunstminister Thomas Goppel stellt Limesentwicklungsplan und neuen Limeskoordinator vor

Auf Schutz und Erhalt des bayerischen Teils des Welterbe Limes, seine Erschließung und Vermittlung sowie die weitere wissenschaftliche Erforschung zielt der Limesentwicklungsplan ab, den Kunstminister Thomas Goppel am Mittwoch in Gunzenhausen vorgestellt hat.

23.05.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel betonte, dass der neue Plan keine starre Festlegung im Sinne einer Vorschrift sei, sondern durch Anregungen und Vorschläge vor allem aus der Region ständig fortentwickelt werden soll. Eine besondere Rolle komme hierbei dem neuen Limeskoordinator zu, der als Kommunikator vor Ort die Maßnahmen am Limes gemeinsam mit den Kommunen und wichtigen Institutionen unterstützen und weiterentwickeln soll. Goppel: "Für eine Welterbestätte dieser Größe ist eine besondere Form der Vermittlung und Begleitung vor Ort erforderlich."

Für die Position des neues Limeskoordinators konnte der provinzialrömische Archäologe Dr. Jürgen Obmann gewonnen werden. Erstmals sei es zudem für die Haushaltsjahre 2007 und 2008 gelungen, gesonderte Fördermittel für Maßnahmen am Limes in Höhe von jeweils netto 600.000 Euro bereitzustellen. Damit kann das Landesamt für Denkmalpflege Maßnahmen am Limes wie die Wegeführung, eine Limeswanderkarte, Flächenankäufe oder die Sanierung von Wachtürmen am Limes unterstützen.


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