Kunstwettbewerb "Orient und Okzident" des Münchner Künstlerhauses am Lenbachplatz

Die Bedeutung von Kunst und Kultur als verbindende Elemente in Europa hat Kunstminister und Schirmherr Thomas Goppel am Montag anlässlich der Verleihung des "Goldenen Kentaur" in München unterstrichen. Die Tatsache, dass sich Künstlerinnen und Künstler aus nahezu ganz Europa an dem Wettbewerb beteiligt hätten, zeige, dass die europäische Einigung nach einem halben Jahrhundert nicht mehr nur abstrakte Idee, sondern gelebte Realität sei, betonte Goppel. "Europa ist weit mehr als nur ein ökonomisches Gebilde. Kunst und Kultur waren schon immer verbindend in Europa", so der Minister weiter.

23.04.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Den Preis hat das Münchner Künstlerhaus entsprechend seiner europäischen Ausrichtung in Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste München und der Universität für Kunst und Design Helsinki ausgelobt. Anlass für den Wettbewerb sind die derzeitige deutsche Ratspräsidentschaft und der 50. Jahrestag der Römischen Verträge. Goppel: "Es freut mich sehr, dass das Münchner Künstlerhaus mit dem Goldenen Kentaur an die große Tradition Münchens als europäisches Zentrum der bildenden Künste anknüpft." 80 Studenten von Kunstakademien aus 20 europäischen Ländern haben Öl- und Aquarellbilder zum Thema "Orient und Okzident" eingereicht und wurden nach München eingeladen. Die Bilder zeigen ein breites Spektrum der Auffassung des Themas und der verschiedenen Maltechniken. Der Sieger des Wettbewerbs wird von einer Jury unter den teilnehmenden Künstlern ausgewählt.


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