Land unterstützt Karlsruher Leichtbau-Cluster mit 1,2 Mio. Euro

Die hohe Bedeutung der Leichtbau-Technologie für Umweltschutz und Verbraucher betonte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Leichtbau-Innovationscluster KITe hyLITE am 24. Oktober in Pfinztal bei Karlsruhe.

24.10.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Im Automobilbau und anderen Mobilitätsbereichen führt die Leichtbauweise zu weniger Gewicht und geringerem Kraftstoffverbrauch. Das schont die Umwelt und nutzt dem Verbraucher. Das Innovationscluster KITe hyLITE hat eine vielversprechende Zukunft in diesem wichtigen Bereich", sagte Frankenberg. Das Land unterstütze das Innovationscluster zunächst bis 2011 mit insgesamt 1,2 Mio. Euro. Hinzu komme die gleiche Summe von der Fraunhofer-Gesellschaft.

Das Innovationscluster "KITe hyLITE - Technologien für den Hybriden Leichtbau" soll die Leichtbau-Kompetenzen in Wissenschaft und Wirtschaft stärker bündeln und neue Synergien erschließen. Geforscht wird unter anderem an neuen Materialkombinationen und Faserverbundkunststoffen, aber auch an neuen Produktionsmethoden. Hauptentwicklungsbereich ist dabei der Automobilbau, von den Ergebnissen könnten jedoch auch der Flugzeugbau oder die Raumfahrt profitieren. Über dreißig Partner, unter ihnen die Universität Karlsruhe, die Fraunhofer-Gesellschaft und Firmen aus der Automobil- und Zulieferindustrie arbeiten mit dem Kernteam in Karlsruhe zusammen.

Das Land richtet seine Forschungsförderung darauf aus, gezielt Cluster in Spitzentechnologiefeldern aufzubauen. Neue Materialien und Mikrosystemtechnik gehören ebenso dazu wie die Bio- und Nanotechnologie. Die Hochtechnologie-Cluster stehen für eine strategische, zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Wirtschaft und versprechen hohe Wertschöpfungspotenziale.


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