Lehrerprotest für Ausbildungsplätze
Kurz vor den entscheidenden Sitzungen im Abgeordnetenhaus machen sich angehende Lehrerinnen und Lehrer nochmals öffentlich für den Erhalt ihrer Ausbildungsplätze stark.
25.10.2005 Berlin Pressemeldung GEW BerlinDie Protestaktion findet unter dem Motto
"Reise nach Jerusalem": Platz gestrichen – Pech gehabt
am Freitag, 28. Oktober um 10:00 Uhr
vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte (Nähe Neptunbrunnen) statt.
Symbolisch werden Lehramtsabsolventinnen und –absolventen auf die drastischen Folgen hinweisen, die durch eine weitere Kürzung der Zahl der Referendariatsplätze eintreten. Der Berliner Senat will erneut 200 Ausbildungsplätze für Lehramts-ReferendarInnen streichen. Zum nächsten Einstellungstermin ins Referendariat im Februar 2006 stünden damit für ca. 1.500 Bewerberinnen und Bewerber nur etwa 270 freie Plätze zur Verfügung. Immer mehr angehende Lehrerinnen und Lehrer müssen nach ihrem Studium ein bis über zwei Jahre auf die Fortsetzung ihrer Ausbildung warten.
Schon in diesem Jahr hat Berlin 200 Plätze gestrichen. Fallen erneut 200 Plätze weg, können pro Jahr rein rechnerisch nur noch 750 Lehrerinnen und Lehrer ihre Ausbildung beenden. Damit ist der steigende Einstellungsbedarf in den Berliner Schulen nicht zu decken.
Rückfragen beantwortet Ihnen gern die Vorsitzende der GEW BERLIN, Rose-Marie Seggelke, die unter der Rufnummer 0151-1513 4638 zu erreichen ist.
Anlage
Protestaufruf gegen die Streichung von Referendariatsplätzen (im .pdf-Format).
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