"Nachweise International" sollen Jugendlichen Vorteile beim Berufseinstieg bringen

Jugendliche, die sich in internationalen Projekten engagieren, erwerben interkulturelle, soziale und sprachliche Kompetenzen, die sie für den besseren Einstieg in den Beruf nutzen können. Um diese Leistungen sichtbar zu machen und zu deren Anerkennung beizutragen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, gemeinsam mit Trägern der internationalen Jugendarbeit und koordiniert durch den Internationalen Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) e.V. die "Nachweise International" entwickelt - die heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

30.05.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

"In einer zunehmend globalisierten Welt sind internationale Projekte eine wertvolle Erfahrung für jeden jungen Menschen. Soziales Talent und interkulturelle Vielfalt tut Deutschland gut! Ihre Wertschätzung und Einbeziehung in unser Handeln und Denken befördern Demokratie, Toleranz und Innovation. Durch die "Nachweise International" haben diese engagierten Jugendlichen bei einer späteren Berufsbewerbung die Möglichkeit, sich noch gezielter zu profilieren", sagte Staatssekretär Gerd Hoofe bei der Auftaktveranstaltung. "Personalchefs erhalten durch die Zertifikate ein detailliertes Bild von den Fähigkeiten und Schlüsselkompetenzen der Jugendlichen." Diese Art des nicht-formalen Lernens bereichert den Einzelnen aber vor allem auch unsere Gesellschaft durch Weltoffenheit, Internationalität und den Nutzen interkultureller Schätze.

Bei den "Nachweisen International" handelt es sich um ein dreigliedriges System: Ein Zertifikat dokumentiert die Teilnahme an einem internationalen Jugendprojekt, wie einem Austausch und enthält träger- und projektbezogene Informationen. Das zweite Zertifikat zeigt das persönliche Engagement von Jugendlichen auf, beispielsweise bei der Leitung eines Workcamps. Das dritte Zertifikat gibt Auskunft über individuelle Kompetenzen, also etwa wie team- oder kommunikationsfähig der oder die Jugendliche ist.

Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Trägerbereichen der internationalen Jugendarbeit nutzten in Berlin bereits die Gelegenheit, sich über die Anwendung und die Verbreitung der neuen Nachweise zu informieren.

Links:

www.open-the-world.net


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