Neue Strukturdebatte verbraucht sinnlos Energie

"Eine neuerliche Strukturdebatte über eine vier- oder eine mehr als vierjährige gemeinsame Grundschulzeit lässt nur sinnlos Energien verpuffen, die in den Schulen dringend gebraucht werden." Dies unterstrich Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider als Reaktion auf die Veröffentlichung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Die Diskussion über eine vier- und mehrjährige Grundschulzeit trifft in Bayern auch nicht den Punkt, der für Schüler und Eltern wichtig ist. "Die Entscheidung, die die Eltern und Schüler nämlich gemeinsam mit den Lehrkräften in der vierten Klasse zur Schullaufbahn fällen, ist nämlich nur eine auf Zeit", so der Kultusminister.

13.06.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Kein Abschluss ohne Anschluss", lautet die Leitlinie von Bayerns Kultusminister. Bayern arbeitet intensiv daran, die bereits bestehende hohe Durchlässigkeit weiter auszubauen. Bereits heute haben rund 43 Prozent aller aus Bayern stammenden Studierenden an Hochschulen ihren Zugang nicht über das Gymnasium, sondern über andere schulische und berufliche Qualifikationen erworben, vor allem über die Berufs- und Fachoberschule. Über die Hauptschule erwerben mittlerweile rund 20 Prozent der Schüler einen mittleren Bildungsabschluss.


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