Rechnerische Unterrichtsversorgung bei exakt 100 Prozent
"Die durchschnittliche rechnerische Unterrichtsversorgung an den allgemein bildenden Schulen des Landes beträgt exakt 100 Prozent", teilte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (01.11.2006) in Hannover mit. Bezogen auf die einzelnen Schulformen seien die Grundschulen auch auf Grund der Verlässlichkeit mit 102,4 Prozent versorgt, die Hauptschulen mit 99,1 Prozent, die Realschulen mit 99,6 Prozent, die Förderschulen mit 98,4 Prozent und die Gesamtschulen wie die Gymnasien mit 98,4 Prozent versorgt.
01.11.2006 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium01.11.2006 "Weil die prozentuale Berechnung über den Bedarf für den Pflichtunterricht hinaus auch die so genannten zwei Poolstunden pro Klasse enthält, ist bei einer Versorgung mit 97 Prozent die Erteilung des Pflichtunterrichts sichergestellt. Das ist zwar eng, aber machbar", sagte Busemann.
"Die Übergangsquoten in die weiterführenden Schulen nach dem 4. Grundschuljahrgang weichen regional erheblich von einander ab. Es gibt eine Bandbreite zwischen 7,6 Prozent und 23,5 Prozent", stellte Busemann fest. Im Landesdurchschnitt seien 14,6 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den 5. Jahrgang der Hauptschule, 37,0 Prozent in die Realschule, 42,7 Prozent in das Gymnasium und 5,7 Prozent auf eine Integrierte Gesamtschule oder eine Freie Waldorfschule gewechselt. "Ich begrüße es ausdrücklich, dass es offenbar gelungen ist, die Bildungsbeteiligung zu erhöhen und damit auf Sicht auch den Anteil der höherwertigen Schulabschlüsse in Niedersachsen zu verbessern", so Busemann. Insgesamt über alle Jahrgänge gesehen, habe die Hauptschule mit 20,76 Prozent nach wie vor einen Anteil von gut ein Fünftel an den Schülerinnen und Schülern des Sekundarbereichs I.
Zum Beginn des Schuljahrs 2006/2007 seien insgesamt 3 571 Schülerinnen und Schüler von einer Hauptschule an eine Realschule gewechselt und 492 von einer Realschule an ein Gymnasium. Aus einer Hauptschule direkt in ein Gymnasium hat es fünf (5) Schulformwechsel gegeben. 60 Schülerinnen und Schüler wechselten aus einer IGS an ein Gymnasium. "Die Durchlässigkeit nach oben ist gegeben, sie wird aber oft durch die Entscheidung nach dem freien Elternwillen schon vorweggenommen", sagte Busemann.
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