Rein politische Motive für unberechtigte Kritik an renommierter Untersuchung

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus weist die wilde Behauptung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zurück, die PISA-Ergebnisse seien für Bayern nicht verlässlich. Von geschönten Resultaten kann angesichts des Ansehens der Studie des PISA-Konsortiums und der von diesen genutzten wissenschaftlichen Methoden keine Rede sein.

28.10.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Der für Deutschland verantwortliche Vertreter der Forschergruppe, Prof. Dr. Manfred Prenzel vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel, hat wiederholt bestätigt, dass die Datenerhebung und die Ergebnisse für die bayerischen Schüler zuverlässig und repräsentativ seien. Auf die Auswahl der Schulen und die Schülerzahl hat Bayern keinen Einfluss gehabt. Sie wurde allein in Abstimmung zwischen dem PISA-Konsortium und einem Institut in Hamburg getroffen.

Allein in Bayern waren rund 1800 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren von insgesamt 66 Schulen aller Schularten in den Ländervergleichstest einbezogen worden.

Für das Bayerische Kultusministerium liegen die Mutmaßungen der GEW allein in politischen Motiven begründet. Den Behauptungen fehle jegliche Faktenbasis. Kein anderer Lehrerverband habe grundsätzliche Zweifel an der Studie und ihren Ergebnisse für Bayern formuliert.


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