Sekundarschule "Freiherr Spiegel" in Halberstadt erhält Zuwendungsbescheid über 1,85 Mio. Euro

Am 30. November 2005 um 8.30 Uhr hat Staatssekretär Winfried Willems der Sekundarschule "Freiherr Spiegel" in Halberstadt einen Zuwendungsbescheid aus dem Ganztagsschulprogramm des Bundes (IZBB) in Höhe von 1,854 Mio. Euro überreicht.

30.11.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Mit den Fördergeldern soll unter anderem die Außenfassade des Schulhauses neu gestaltet und an der Südseite des Schulhauses ein Sonnenschutz angebracht werden. Der kleine Innenhof der Schule wird eine Aufenthaltszone mit Sitzgruppen für die Pausen und den Nachmittagsbereich erhalten. Weiterhin sollen die Flure und Eingangsbereiche der Schule erneuert, der Speiseraum umgebaut und auch die eingebaute Küche renoviert werden. Zur Berufsvorbereitung oder Begabungsförderung entstehen zwei Lernwerkstätten mit einem gläsernen Arbeitsraum für Schülerinnen und Schüler. Zwei Klassenräume werden zu einem modernen, neuen Lehrerzimmer mit Computerarbeitsplätzen ausgebaut. Auch die Klassenräume erhalten je einen Computerarbeitsplatz. Daneben werden Computerstützpunktsarbeitsplätze in den Etagenzonen eingerichtet. Geplant ist auch der Einbau einer Schulfunkanlage.

Willems lobte das pädagogische Konzept, das eine Öffnung der Schule für eine Zusammenarbeit mit Betrieben, und kulturellen sowie sozialen Einrichtungen vorsieht. Eltern und Schüler sollen verbesserte Möglichkeiten der Mitentscheidung, Mitgestaltung und Mitverantwortung erhalten. Die Schule will erreichen, dass sich die Schülerinnen und Schüler an der Schule wohl fühlen und sich die Lernkultur und der Unterricht ändern. Dies soll auch durch die Schaffung von Zusatzangeboten zum Unterricht und für die Freizeit am Vor- und Nachmittag erreicht werden.

Abschließend wies der Staatssekretär die in der Presse erhobenen Vorwürfe einer angeblich verschleppten Bearbeitung der Bauunterlagen entschieden zurück. Willems: "Hiervon kann in dem vorliegenden Fall keine Rede sein. Dem Landesfachbetrieb Bau lagen erstmalig zum 27. Juli 2005 prüffähige Bauunterlagen des Landkreises vor."

Zu Ihrer Information:

Sachsen-Anhalt hat sich im Unterschied zu anderen Ländern für ein wettbewerbliches Verfahrens nach landesweiten Maßstäben und mit einheitlichem Antragstermin bis zum 31.01.2004 entschieden. Dazu wurden vom Land Förderschwerpunkte und -voraussetzungen formuliert. Ziel der Umsetzung des Investitionsprogramms des Bundes "Zukunft Bildung und Betreuung" war von vorn herein nicht die Förderung möglichst vieler Projekte unter Inkaufnahme pädagogischer Beliebigkeit, sondern die Realisierung qualitativ hochwertiger pädagogischer Konzepte zur Ganztagsbetreuung mit Referenzcharakter für das Land. Zugleich wurden die Prioritätensetzungen der Schulträger berücksichtigt. Die Liste der geförderten Schulen umfasst insgesamt 64 Investitionsprojekte mit 70 beteiligten Schulen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Wegen der besonderen Ansprüche des Landeskonzepts zur Umsetzung des Investitionsprogramms hat ein Großteil der beabsichtigten Bauprojekte einen erheblichen Wertumfang. Förderhöhen von über einer Million Euro pro Projekt sind der Regelfall. Die verfügbaren Bundesmittel (126 Mio. Euro) werden vollständig gebunden.


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