Tarifverhandlungen

In den Tarifverhandlungen um den Abbau von Lehrerstellen hat Kultusminister Steffen Flath Kompromissbereitschaft signalisiert. "In den Einzelpunkten sind wir verhandlungsbereit", sagte Flath am Dienstag, 10. Mai, in Dresden. Gleichzeitig forderte Flath die Gewerkschaften auf, ein quantifizierbares Angebot vorzulegen

10.05.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

In der gestrigen Tarifrunde hatte die Staatsregierung weitere Angebote für einen Bezirkstarifvertrag unterbreitet. Danach wurden für die Mittelschulen und Gymnasien Teilzeitquoten zwischen 62 und 73 Prozent vorgeschlagen. Darüber hinaus ist vorgesehen, bei regionalen und fächerspezifischen Unterschieden in der Unterrichtsversorgung eine zeitlich begrenzte Erhöhung der Arbeitszeit zu ermöglichen.

Flath unterstrich, dass sich mit dem angebotenen Teilzeitmodell die Schüler-Lehrer-Relation in den Mittelschulen und Gymnasien weiter verbessern werde. "Wir nutzen den Schülerrückgang für eine verbesserte Personalausstattung in den Schulen", so Flath. So soll sich nach Vorstellung der Staatsregierung die Schüler-Lehrer-Relation an den Gymnasien von derzeit 12,6 auf 10,9 im Schuljahr 2009/10 verbessern. Die Zahl der Schüler pro Lehrer an den Mittelschulen soll von 12,9 auf 11,9 sinken.


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