Weniger Reglementierung bei Klassenfahrten

"Die Schulen legen im Rahmen ihres jeweiligen Schulprogramms selbst fest, wann Schulfahrten, Schullandheimaufenthalte und Praktika als wichtige soziale Lernerfahrungen durchgeführt werden. Auf dem Weg zur Eigenverantwortlichen Schule wollen wir da nicht alles reglementieren, sondern uns künftig mehr auf Empfehlungen, Hinweise, besondere Projekte und die Bereitstellung von Ressourcen beschränken", betonte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute in seinem Grußwort zur Fachtagung "Ganzheitlichkeit der Lehrerbildung als Voraussetzung für die Schule als Haus des Lernens - Bedeutung von Klassenfahrten im Schulalltag" in der Jugendherberge Hannover.

24.11.2004 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

"Wenn es darum geht, die Gesamtpersönlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, kommt gerade außerschulischen Lernorten eine besondere Bedeutung zu. Das müssen keine weiten Reisen sein. Auch in der Umgebung bietet sich vieles an", erläuterte Busemann. Der Kultusminister verwies auf das Projekt "Schule entdeckt Niedersachsen", das im Dezember gestartet werden soll. Dahinter steht ein internetgestütztes Angebot des Kultusministeriums, das Schulen zum einen die Organisation von Klassenfahrten und Klassenausflügen erleichtern will, zum anderen dazu einlädt, Niedersachsen als Reise- und Bildungsland zu entdecken. "Niedersachsen hat viel zu bieten. Es ist ein Land kultureller und regionaler Vielfalt, in dem sich moderne Lebensart und gewachsene Traditionen verbinden", machte Busemann deutlich.

"Schulfahrten sind ein wichtiger Bestandteil des Schullebens. Klassenfahrten, Lehrwanderungen, Unterrichtsgängen, Schullandheimaufenthalten, Wandertage, Wanderfahrten oder Jugendwaldeinsätze können abseits des alltäglichen Unterrichts wirkungsvoll dazu beitragen, dass unserer Schulen ihren Bildungsauftrag erfüllen", so Busemann abschließend.


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