Zahl der Schülerinnen und Schüler bleibt mit 2,89 Millionen fast konstant

Der Generationenwechsel in den Lehrerkollegien schreitet voran: 7.159 neue Lehrerinnen und Lehrer sind im Jahr 2006 bis zum Stand 1. August an den nordrhein-westfälischen Schulen eingestellt worden. Durch laufende Besetzungsverfahren wird sich diese Zahl noch erhöhen. Schon jetzt ist dies der höchste Wert seit 1990. Die Zahl ist deshalb so hoch, weil viele Lehrer in den Ruhestand getreten sind und 1000 zusätzliche Stellen gegen Unterrichtsausfall für das beginnende neue Schuljahr geschaffen wurden.

08.08.2006 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Insgesamt hat die Landesregierung seit Amtsantritt 3230 zusätzliche Lehrerstellen u. a. gegen Unterrichtsausfall und für den Ausbau von Ganztagsangeboten geschaffen. In den nächsten Jahren werden weitere zusätzliche Lehrersteilen eingerichtet. "Damit machen wir deutlich, dass auch zum Schuljahr 2006/2007 die Unterrichtsversorgung an den Schulen in NRW absolute Priorität hat", so Schulministerin Barbara Sommer.

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist in NRW fast konstant geblieben. Sie sinkt im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 0,4 Prozent auf 2.891.980. In der Grundschule geht die Schülerzahl im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent zurück auf 749.480. Die Zahl der Erstklässler beläuft sich auf 181.570 Kinder. Das sind 1,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang ist demographisch bedingt.

In der Sekundarstufe I geht die Schülerzahl wie im Vorjahr zurück, insgesamt um 1,8 Prozent auf 1.249.400. In der Hauptschule beträgt der Rückgang 5,9 Prozent, die neue Schülerzahl lautet 251.930. Die Realschule wird im neuen Schuljahr voraussichtlich von 329.680 Schülerinnen und Schülern besucht, das sind 2,4 Prozent weniger als im abgelaufenen Schuljahr.

Anders ist die Situation am Gymnasium. Hier steigt die Schülerzahl in der Sekundarstufe I um 0,6 Prozent auf 397.910. In der Sekundarstufe II nimmt sie sogar um 4,6 Prozent auf 181.730 zu. Folglich wächst die Schülerzahl im Gymnasium insgesamt um 1,9 Prozent auf 579.640.

Die Gesamtschule werden im neuen Schuljahr mit 235.270 Schülerinnen und Schülern 0,8 Prozent mehr besuchen, als im vorangegangenen. In den Förderschulen sinkt die Schülerzahl um 1,1 Prozent auf 108.630. Im Berufskolleg gibt es dagegen einen Zuwachs. Die Schülerzahl steigt hier um 1,5 Prozent auf 589.810.

Die durchschnittlichen Klassengrößen in den einzelnen Schulformen bleiben unverändert. Die im Durchschnitt kleinsten Klassen der allgemein bildenden Schulen haben mit 22,4 die Hauptschulen, es folgen die Grundschulen mit 23,6, die Realschulen 27,8 und die Gymnasien mit 28,2. An der Gesamtschule beträgt die durchschnittliche Klassengröße 28,1 Schüler.


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