Bildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher" erreicht 10.000 Kindertagesstätten in ganz Deutschland

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" bietet in ihrem deutschlandweiten Netzwerk jetzt bereits 10.000 Kitas naturwissenschaftliche und technische Frühbildung. Damit haben rund 600.000 Mädchen und Jungen die Chance, durch kindgerechtes Experimentieren in der Kita Freude am Forschen, Entdecken und Lernen zu entwickeln. In weniger als drei Jahren ist es der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" gelungen, mit ihrem kostenlosen Workshopangebot Erzieherinnen und Erzieher in allen 16 Bundesländern weiterzubilden. Als 10.000ste Kita deutschlandweit begrüßt die Stiftung heute gemeinsam mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich die Dresdener Kita "Gänseblümchen".

11.12.2009 Pressemeldung Stiftung Haus der kleinen Forscher

Kindergärten sind heute Orte der frühkindlichen Bildung, doch naturwissenschaftliche und technische Inhalte kommen im Kita-Alltag häufig noch zu kurz. Mit dem Programm der Stiftung "Haus der kleinen Forscher", getragen von der Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey & Company, der Siemens Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird die Freude und Begeisterung von Erzieherinnen und Erzieher für Naturwissenschaften und Technik gefördert. Wo hat die Sonne ihr Bett? Kann man Zucker aus dem Tee wieder rausholen? Warum regnet es? Wie Erzieherinnen und Erzieher mit den Fragen der Kinder umgehen und naturwissenschaftliche Phänomene mit ihnen gemeinsam entdecken können, lernen pädagogische Fachkräfte derzeit in ganz Deutschland.

In Sachsen arbeiten die Handwerkskammern Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie die Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen eng zusammen, um allen Kitas die Teilnahme am Programm "Haus der kleinen Forscher" zu ermöglichen. Das Land Sachsen hat das Engagement sogar im Koalitionsvertrag festgeschrieben.

"Der große Erfolg, bereits 10.000 Kindergärten beteiligen zu können, ist Ansporn in einigen Jahren wirklich jeden Kindergarten zu erreichen", erklärt Dr. Peter Rösner, Geschäftsführer der Stiftung. Darüber hinaus sei geplant, Erzieherinnen und Erzieher bereits in der Ausbildung zu erreichen und Kinder bis zum Ende der Grundschulzeit zu begleiten. Das ist das erklärte Ziel der Stiftungspartner und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Über die Stiftung Haus der kleinen Forscher

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" mit Sitz in Berlin fördert bundesweit spielerisch die Begeisterung drei- bis sechsjähriger Mädchen und Jungen für Naturwissenschaften und Technik. Die Stiftung bildet Erzieherinnen und Erzieher über lokale Netzwerke weiter, stellt ihnen Arbeitsmaterialien zur Verfügung und bietet umfangreiche Informationen im Internet (www.haus-der-kleinen-forscher.de).

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" gründete sich auf Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, von McKinsey & Company, der Siemens Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung. Gefördert wird die bundesweite Ausbreitung ihrer Angebote vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Initiatoren

Aktive Nachwuchsförderung in allen Lebensphasen ist ein zentrales Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Dazu gehört zum Beispiel eine strukturierte Doktorandenausbildung, das Programm der Helmholtz-Nachwuchsgruppen oder die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte. Die Gemeinschaft betreibt bereits 23 Schülerlabore, die jedes Jahr rund 45.000 Schülerinnen und Schüler nutzen. Mit der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" fördert die Helmholtz-Gemeinschaft frühkindliche Bildung im naturwissenschaftlichen Bereich.

Die internationale Unternehmensberatung McKinsey & Company engagiert sich seit 2001 für ein besseres Bildungssystem in Deutschland. Dafür gründete das Unternehmen die Initiative "McKinsey bildet.", deren Arbeitsschwerpunkt seit 2005 die frühkindliche Bildung ist. McKinsey fordert ein Milliardenprogramm für eine bessere Betreuung und Bildung von Kindern im Vorschulalter, mehr Chancengerechtigkeit sowie eine Höherqualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern.

Mit der Unterstützung des "Hauses der kleinen Forscher" möchte die Siemens Stiftung Kindern den spielerischen Zugang zu Phänomenen und Zusammenhängen aus Naturwissenschaft und Technik ermöglichen. Damit setzt sie die Tradition der Siemens AG fort, sich stark im Bereich Bildung zu engagieren und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Benannt nach dem Gründer des Software-Konzerns SAP, ist die Dietmar Hopp Stiftung gGmbH eine der größten Privatstiftungen in Europa. Seit 1995 spendete sie insgesamt fast 200 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke. Im Mittelpunkt der Förderung stehen die Bereiche Medizin, Soziales, Sport und Bildung.

Haus der kleinen Forscher: Initiatoren der gemeinnützigen Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey & Company, die Siemens Stiftung und die Dietmar Hopp Stiftung. Gefördert wird die bundesweite Ausbreitung der Stiftungs-Angebote vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.


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