Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave plädierte im Landtag für institutionalisierte Elternvertretung an Kindertagesstätten
Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hob heute (26. Januar) im Landtag die Bedeutung einer institutionalisierten Elternvertretung für die Kindertageseinrichtungen hervor: "Sie allein kann landesweit die Interessen der Eltern aufnehmen und vertreten".
26.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und GleichstellungDie Ministerin wies darauf hin, dass die derzeitige Landeselternvertretung bereits sehr konstruktiv bei der Erarbeitung der Leitlinien für den Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen und bei den Empfehlungen zur Zusammenarbeit von Kitas und Grundschulen mitgearbeitet habe. "Ihr Stellenwert soll in Zukunft erweitert werden", so die Ministerin.
So hätte sich eine institutionalisierte Elternvertretung auf jeder Kreisebene auch effektiver in die Debatte um punktuelle Erhöhungen von Kita-Beiträgen für Empfänger von Arbeitslosengeld II einschalten können. In diesem Zusammenhang wies die Ministerin noch einmal darauf hin, dass nach bisherigen Erkenntnissen lediglich in einem Kreis deutlich höhere Beiträge erhoben worden seien, während alle anderen Träger der öffentlichen Jugendhilfe in der Regel Bestandsschutz gewährten.
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