Erdsiek-Rave: Zusammenarbeit mit Kita-Eltern unbürokratisch und effektiv organisieren
Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave will die Zusammenarbeit mit den Elternvertretungen in den Kindertageseinrichtungen unbürokratisch und effektiv organisieren. "Ich halte es allerdings nicht für zweckmäßig, die Kooperation jetzt zu normieren, während wir nach der Erprobungsphase der derzeit gültigen Kita-Finanzierung ohnehin das Kita-Gesetz in der kommenden Legislaturperiode novellieren müssen", sagte die Ministerin heute (17. Dezember) im Landtag von Schleswig-Holstein. Es mache keinen Sinn, einzelne Bruchstücke der Novelle vorwegzunehmen und diese "mit heißer Nadel zu stricken".
18.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und GleichstellungIn keiner anderen Erziehungs- und Bildungsinstitution seien der Kontakt und der Austausch von Eltern und Personal so eng wie in den Kindertagesstätten. Darüber hinaus gebe das bestehende Kita-Gesetz bereits jetzt Verfahrensweisen und Organisationsformen vor, wie sich Eltern in den Kindetageseinrichtungen einbringen können. Außerdem, so Erdsiek-Rave, gebe es seit 2003 eine Landeselternvertretung. In der Folge seien mit Ausnahme von drei Kreisen auch Kreiselternvertretungen entstanden. Die Ministerin: "Das Ministerium hat die Gründung dieser Landeselternvertretung sehr begrüßt und arbeitet seither vertrauensvoll mit ihr zusammen. Das beste Beispiel dafür sind die 'Leitlinien zum Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen', die gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden und der Landeselternvertretung eentwickelt wurden". Zudem arbeite die Elternvertretung auch in der übergeordneten Steuerungsgruppe und in nachgeordneten Arbeitsgruppen mit.
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