Bertelsmann Studie

Familienleben in Deutschland - Das Selbstverständnis von "Familie" ändert sich

05.07.2011 Artikel

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Aus den Ergebnissen einer im März 2011 durchgeführten Umfrage zu den Einstellungen und Zukunftseinschätzungen zum Thema Familie wurde deutlich, dass vor allem mit einem Bedeutungsverlust des "männlichen Ernährer-Modells" zu rechnen ist.

Die im Auftrag der Bertelsmannstiftung durch TNS Emnid durchgeführte telefonische Befragung von 1000 Bürgerinnen und Bürgern ab 14 Jahren wurde heute (5.7.2011) veröffentlicht. In einer Kurzzusammenfassung wird u.a. herausgestellt:

"Die Befragten erwarten mehrheitlich (59 Prozent) für die Zukunft einen Bedeutungsverlust des so genannten "männlichen Ernährer-Modells", jener Familienform also, in der allein der Mann über Erwerbsarbeit für den Lebensunterhalt der Familie sorgt während die Frau die ausschließliche Zuständigkeit für die unbezahlte Haus- und Familienarbeit übernimmt. Auf die Frage nach den Gründen für diese erwartete Entwicklung wurden am häufigsten wirtschaftliche Notwendigkeit (41 Prozent), die zunehmende Berufstätigkeit von Frauen (30 Prozent) sowie Gleichberechtigung von Männern und Frauen in der Gesellschaft (13 Prozent) genannt. Die Befragungsergebnisse zeigen außerdem eine hohe Zustimmung zur Gleichstellung anderer familialer Lebensformen wie "alleinerziehend mit Kind", "Patchwork-Familie" oder "nichteheliche Partnerschaft mit Kind" gegenüber der klassischen Ehe bei gleichzeitig hoher Wertschätzung dieser Lebensform."

Weitere Informationsquellen sind angegeben.


Weiterführende Links

  • Bertelsmann Stiftung Umfrageergebnisse
  • Informationen "Familienfreundliche Kommune"

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