Gefahren hautnah erleben
(bikl) Moderne Mobilitätserziehung ist sehr viel mehr als das Lernen von Regeln. Um sich souverän im Straßenverkehr bewegen zu können, müssen Kernkompetenzen erworben und trainiert werden. Von Kindesbeinen an. Längst ist die Radfahrausbildung an den Grundschulen Standard. Am Ende dieser Ausbildung in der 3. und 4. Klasse steht dann eine Radfahrprüfung. Unterricht und Tests finden meist auf dem Schulgelände statt. In Berlin geht man einen Schritt weiter und lässt die Kinder die Gefahren des Straßenverkehrs "hautnah" erleben.
09.03.2005 ArtikelIm "Toten Winkel"
In der Verkehrserziehungswoche der Berliner Grund- und Sonderschulen probieren sie zum Beispiel an Original-Bussen und Lkws aus, was es mit dem "Toten Winkels" auf sich hat. Mit Reaktionstests und Quizrunden zur Verkehrssicherheit können sie außerdem ihre eigenen Fähigkeiten besser einschätzen.
Sichere Mobilität für alle
Auch das Internet bietet solide Informationen zum Thema Verkehrserziehung. Eltern, Kinder und Lehrer, die sich aktuell über Verkehrserziehung, Gesetze, neueste Forschungsergebnisse informieren wollen, finden in der LernWerkStatt (www.lernwerkstadt.de/) umfassende Materialien, Ratschläge und Tipps. Die Internet-Plattform will die Kompetenzen der Initiatoren Volkswagen, Deutsche Verkehrswacht und Ernst Klett "zu einer schlagkräftigen Phalanx gegen Unfälle und für mehr sichere Mobilität für alle" bündeln.
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