GEW begrüßt Böhrnsen-Aussagen zur Kita-Entwicklung

"Wir werden Bürgermeister Böhrnsen bei der Umsetzung seiner Pläne zu einem sechsstündigen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz vom ersten Lebensjahr an bis zum Schuleintritt verbunden mit kostenlosen Mittagessen für Kinder von ALG II-Empfängern unterstützen. Dieser Ausbau darf aber nicht zu weiteren Belastungen der pädagogischen Fachkräfte in den Kitas führen!"

09.01.2007 Bremen Pressemeldung GEW Bremen

Mit diesen Worten kommentiert GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede-Noweck Böhrnsens Äußerungen anlässlich der Übergabe eines "Denkzettel-Kalenders" zur Situation in bremischen Kitas.

Der Sprecher der Bildungsgewerkschaft weist insbesondere darauf hin, dass ein quantitativer wie qualitativer Ausbau, wie er auch im "Rahmenplan frühkindlicher Erziehung und Bildung" niedergelegt sei, nur durch Verbesserungen in der Personalstruktur erreicht werden kann. "Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und Qualität der Arbeit stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang", so Gloede-Noweck.

Ein Umdenken fordert er auch in Bezug auf Förderung behinderter Kinder in Kitas. Die Einrichtung von "Schwerpunkthäusern" für Kinder mit Förderbedarf habe

sich nicht bewährt. Gerade für Kinder, deren Bedarf erst im Laufe des Kita-Jahres festgestellt wird, sei der vorgesehene Wechsel in eine andere Kita unzumutbar. Die GEW fordert, dass alle Kinder in die Kita ihrer Wahl gehen sollten, die notwendige Förderung muss dort angeboten werden.

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GEW Bremen

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