GEW ruft zu Streikaktionen in den Bildungseinrichtungen im öffentlichen Dienst auf

Zu Streikaktionen im öffentlichen Dienst ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gemeinsam mit ver.di auf. Grund für die Arbeitskampfmaßnahmen ist die Kündigung der gerade erst vereinbarten Arbeitszeitregelung im Rahmen des Abschlusses des Tarifvertrages öffentlicher Dienst (TVöD). Auch die Landesbeschäftigten in den Bildungseinrichtungen sollen in den Arbeitskampf mit einbezogen werden, die Länder blockieren seit fast einem Jahr einen Tarifabschluss.

26.01.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

"In langen Verhandlungen hat die GEW versucht, einen Kompromiss zu finden. Wegen der harten Haltung der Arbeitgeber ist dies jedoch nicht möglich gewesen", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Donnerstag in Frankfurt a.M. Die Arbeitsbelastung der Beschäftigten in den Bildungseinrichtungen sei in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen, weitere Stellenstreichungen seien nicht hinnehmbar. Wenn die Arbeitgeber nicht einlenkten, werde die GEW ihre Mitglieder zu unbefristeten Arbeitskampfmaßnahmen befragen. Diese fänden ab Mitte Februar auch in Kitas und Schulen statt, kündigte Thöne an.


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