Initiave "Jugend ans Netz" findet bei Jugendeinrichtungen nur zaghaftes Interesse
(bikl / hib / SAS) Förderung von Medienkompetenz hat sich die Initiative "Jugend ans Netz" zum Ziel gesetzt. In einer ersten Zwischenbilanz kann das Ministerium nur von bescheidenen Erfolgen berichten.
20.10.2004 ArtikelNoch nicht zufrieden mit der Zahl der mit Jugendeinrichtungen abgeschlossenen Verträge für geleaste Computer zeigte sich die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, am Mittwochvormittag im Familienausschuss in einer ersten Zwischenbilanz zu den Initiativen "Jugend ans Netz" und "Projekt P- misch Dich ein". Das vom Bundesfamilienministerium geförderte und initiierte Projekt "Jugend ans Netz" soll die Medienkompetenz von Teenagern stärken und ihnen verbesserte Zugangsmöglichkeiten zu PCs zu bieten. Mit nur 400 Leasingverträgen für Computer gibt es laut Schmidt "noch viel Luft nach oben".
Sie griff dabei auch eine aus den Reihen der Union geäußerte Kritik auf und räumte ein, dass für dieses Projekt von Regierungsseite praktisch noch nicht geworben wurde. Zudem wolle sie prüfen, inwieweit eine von der CDU/CSU-Fraktion geforderte Vernetzung des vom Ministerium seit September eingerichteten Jugendportals mit bestehenden Angeboten für Teenager, wie etwa die Internetseiten der Sender viva oder mtv sowie einer Seite zum Jugendschutz, sinnvoll ist.
Links:
www.jugend-ans-netz.de
www.projekt-p.de
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