Inklusion - Bonn macht sich auf den Weg: Inklusion betrachtet Vielfalt als Gewinn für das Ganze
08.02.2012 Artikel
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In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Schule NRW" (Amtsblatt des Schulministeriums NRW) wird beschrieben, wie sich die Stadt Bonn "auf den Weg macht", Inklusion als "Kerngedanken einer gesellschaftlichen Vision" wirksam werden zu lassen und davon auszugehen, dass "Inklusion ... Vielfalt als Gewinn für das Ganze" ist.
Der Inklusionsbegriff wird nicht nur auf Menschen mit Behinderungen, sondern auch auf Menschen mit einem Migrationshintergrund, Menschen in Armut oder die aus anderen Gründen ausgegrenzt werden.
Im Rahmen eines langfristigen Inklusionsplanes, der die Aufgabe einer ganzen Generation sei, sollen alle Ansätze an der gesamten Bildungsbiographie von Kindern und Jugendlichen ausgereichtet, mehr Kindern der Zugang zu Regeleinrichtungen ermöglicht und u.a. Brüche in Bildungsbiographien vermieden werden.
Das Konzept soll sich an den Stärken und nicht an den Schwächen der Kinder orientieren.
In Bezug auf das schulische Angebot wird u.a. davon ausgegangen, dass es nicht darum gehen kann kurzfristig alle Förderschulen abzuschaffen.
Dass Inklusion kein "Billigverschnitt" ist wird im Fazit des Berichtes deutlich: "Aber es muss jetzt auf das Konto eingezahlt werden, damit der Rückenwind , den die große Idee der Inklusion in den letzten Monaten in vielen Kommunen erfahren hat, zu einem wirklichen Aufwind wird."
Ein beachtenswerter Ansatz!
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