Kita-Praxis im Spannungsfeld zwischen des Schutz des kindlichen Spiels und dem Förderwahn
15.02.2012 Artikel
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Besorgte Eltern wollen das Beste für ihr Kind und haben Sorge dass es etwas verpasst, wenn es nicht umfangreiche Förderung erhält. Nur "spielen" im Kindergarten scheint zu wenig zu sein. Dabei wird von Erwachsenen häufig nicht verstanden, Kinder, wenn sie spielen, eigentlich "arbeiten" und sich in dieser Weise mit der Welt auseinandersetzen. Diese sorgenvolle Feststellung trifft Doris Lenz, Neu-Isenburg, der u.a. auf der didacta nach Anregungen und Unterstützung sucht, mit den Eltern im Rahmen einer Erziehungspartnerschaft in einen Diskurs zu treten, um ihnen, da die Kinder immer länger die Einrichtung besuchen, auch das "schlechte" Gewissebn zu nehmen, ihren Kindern zu wenig zu bieten. Leider sei es häufig so, dass Eltern dann nach einem achtstündigen Aufenthalt ihres Kindes in der Tageseinrichtungen meinten, jetzt müssten sie mit ihrem Kind noch etwas unternehmen, ihm Förderangebote zukommen lassen, anstatt einfach nur für ihr Kind da zu sein und mit ihm zu kuscheln.
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