KiTa-Seminare stellen Gesundheitsaspekte in den Fordergrund
14.02.2012 Artikel
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Heute die Gesundheit pflegen - damit man sich nicht morgen mit der Krankheit beschäftigen muss.
Auf diese Aufforderung konzentrierte sich Norbert Hocke, GEW, in der Auftaktveranstaltung der KiTa-Seminare des didacta-Verbandes. Unter der Themenstellung Gesundheit von Kindern - Gesundheit von Erzieher/innen: Zwei Seiten einer Medaille stellte er nicht nur fest, dass die im Elementarbereich des Bildungswesens Tätigen die umfassende Aufgabenstellung des § 1 des Kinder- und Jugenhilfegesetzes zu erfüllen haben, nämlich die umfassende Persönlichkeitsentwicklung des Kindes zu unterstützen. Dementsprechend sei ihre Aufgabe nicht auf die Förderung von Spezialqualifikationen oder die nur die kognitive Entwicklungsförderung oder die Vorbereitung auf die Schule konzentriert.
Die Aufgaben würden immer anspruchsvoller. Stichworte: Begleitung von Kindern unter 3 Jahren, Beobachtung, Dokumentation. Die Erwartung der Politik werde entsprechend immer höher, ohne dass die entsprechenden Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt würden.
Selbst das Signal, dass Erzieherinnen durchschnittlich bereits mit 54 Jahren in Rente gehen werde ignoriert, wahrgenommen oder noch nicht verstanden.
Akut biete der neue Tarifvertrag mit dem Gesundheitsschutz einen Ansatz. Aber die Gesundheitsförderung könne selber in die Hand genommen werden, in dem die Aufmerksamkeit darauf gerichtet wird, was gesund macht. Die Stärken müssten, entsprechend dem salutogenetischen Ansatz, Aufmerksamkeit erhalten.
Konkret: Wann haben sie die zum letzten Mal eine Teambesprechung gemacht, bei der die persönliche Persönlichkeitsförderung im Mittelpunkt stand? So lautete eine seiner Fragen an die Eigenverantwortlichkeit.
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