Macht Fernsehen dumm und ängstlich?

23.09.2005 (bikl/idw) Gravierende Folgen des Fernsehkonsums will das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen jetzt nachgewiesen haben. Gegenüber dem SPIEGEL erklärte der Direktor des Instituts, Prof. Dr. Christian Pfeiffer: "Ein Übermaß an Medienkonsum macht dick, dumm, krank und traurig."

25.09.2005 Artikel

Klug, wer wenig guckt?

Das Institut hatte laut SPIEGEL 23.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren befragt. Das Ergebnis: Je mehr Zeit sie vor dem Fernseher oder der Playstation verbringen, desto schlechter sind die Noten. Und sogar für das gute Abschneiden der Bayern beim PISA-Test liefert die Untersuchung laut Pfeiffer Erklärungen: Während in Dortmund mehr als die Hälfte der Kinder im eigenen Zimmer fernsieht, ist es in München nur ein Fünftel, wird er im SPIEGEL zitiert.

Angstmacher Medien

Mit dem Thema Gewalt im Fernsehen wird sich in Kürze 2. Forum Medienethik auseinandersetzen. Gewalt begegnet den Zuschauern auf allen Kanälen, in sämtlichen Programmformaten, von den Katastrophenmeldungen in den Nachrichten bis zum Mord im Sonntagskrimi. Was bedeutet das aber langfristig für den Einzelnen und für die Gesellschaft? Unter dem Titel "Angstmacher Medien? Gewaltdarstellungen im Fernsehen" diskutieren Experten aus den Bereichen Psychologie, Psychoanalyse, Kommunikationswissenschaft, Gesellschaftswissenschaft und Religion vom 28.-30. Oktober 2005 in der Evangelischen Akademie Bad Boll.

Weiterführende Links

Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
Evangelische Akademie Bad Boll


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