Rechtschreibreform: 14 zu 2
(bikl) Bayern und Nordrhein-Westfalen bleiben allein mit ihrem Vorstoß, das einstimmig vereinbarte Inkrafttreten der Rechtsschreibreform vorläufig auszusetzen.
19.07.2005 ArtikelNach der Telefonkonferenz zwischen den unionsregierten Ländern am Dienstagvormittag war klar, dass kein weiteres Bundesland dieser Entscheidung folgen wird.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU), der die Telefonkonferenz initiiert hatte, erklärte laut ZDF, es gebe keinen Grund, von den Beschlüssen abzuweichen. Auch die niedersächsische CDU/FDP-Landesregierung unter Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) beschloss am Dienstag in Hannover einstimmig, die unstrittigen Teile der Rechtschreibreform zum 1. August verbindlich einzuführen.
Dabei forderte allerdings Kultusminister Bernd Busemann nach Berichten des NDR, dass zukünftig der Rat für Deutsche Rechtschreibung über "alle fachlichen Fragen der Weiterentwicklung der deutschen Rechtschreibung" entscheiden müsse.
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