Schule und Berufsberatung arbeiten zusammen

Zielgenauere und bessere Beratung für Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf - das ist der Inhalt einer gemeinsamen Vereinbarung von Kultusminsiterkonferenz und Bundesagentur für Arbeit. Die "Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung" wurde heute von der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Doris Ahnen, und dem Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, anlässlich der 307. Kultusministerkonferenz im saarländischen Mettlach unterzeichnet.

15.10.2004 Artikel

"Wir wollen allen jungen Menschen einen erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung und Erwerbsleben ermöglichen. Damit dies gelingt, müssen Beratung und Förderung von Schülerinnen und Schülern früh ansetzen", erklärte Ahnen.

Alt wies in diesem Zusammenhang auf die zunehmend schwieriger gewordene Situation am Ausbildungsstellenmarkt hin. Während von 1992 bis 2003 die Zahl der Abgänger aus allgemein bildenden Schulen von 777.300 auf 933.600 kontinuierlich angestiegen ist, ging die Anzahl der angebotenen Ausbildungsstellen im selben Zeitraum von 721.800 auf 572.500 zurück. "Im Jahr 2004 werden voraussichtlich für ca. 190.000 Jugendliche Maßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit durchgeführt", sagte Alt.

Die Vorbereitung junger Menschen auf die Arbeitswelt sei nicht nur eine zentrale Aufgabe der Schulen und Berufsberatung, sondern auch der Wirtschaft sowie weiterer regionaler und lokaler Akteure, betonten die Unterzeichner.

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