Schweizer Lehrer fordern mehr musischen und praktischen Unterricht
(bikl) Die musischen und praktischen Fächer müssten neu gestaltet und höher gewichtet werden, forderte am Wochenende der Dachverband der Ostschweizer und Liechtensteiner Lehrkräfte für Handarbeit, Hauswirtschaft und Gestalten. Neben Sprachen und Naturwissenschaften sollten diese Fächer als gleichwertige Säule in die Lehrpläne der Volksschule integriert werden, heißt es in der Resolution der knapp 700 Teilnehmer.
01.11.2004 ArtikelFächer, die nicht unmittelbar als nützlich für die schulische und berufliche Laufbahn gelten, so die Züricher Bildungsrätin Charlotte Peter, litten zuerst unter den Sparmaßnahmen im Bildungsbereich.
Die Schule müsse mehr als nur Wissen vermitteln, forderte sie auf der Veranstaltung. Sie müsse Kinder alltagstüchtig machen. Dazu gehörten auch Kompetenzen wie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, die in den praktisch-kreativen Fächern besonders geübt würden. Gestalterische Tätigkeiten hätten darüber hinaus großen Einfluss auf die Sprachentwicklung, das Vorstellungsvermögen, die Motorik und das Lernen allgemein.
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