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SPD-Fraktion fordert Ausbau der frühkindlichen Bildung und Betreuung

(hib/AW) Die SPD-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, einen neuen "Krippengipfel" einzuberufen. Gemeinsam mit den Ländern, den kommunalen Spitzenverbänden und den Trägern müssten weitere Schritte verabredet werden, um den qualitativen und quantitativen Ausbau der frühkindlichen Bildung und Betreuung für Kinder unter drei Jahren voranzubringen.

13.05.2011 Pressemeldung Deutscher Bundestag

In ihrem Antrag (17/5518) spricht sich die Fraktion zudem dafür aus, so schnell wie möglich eine unabhängige Erhebung der Bedarfsentwicklung von frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsangeboten durchzuführen und dem Bundestag vorzulegen.

Nach Angaben der SPD-Fraktion gehen zahlreiche Experten davon aus, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen deutlich höher ausfällt als die Bundesregierung annimmt. Die durchschnittliche bundesweite Betreuungsquote von 35 Prozent, die die Regierung bis 2013 erreichen will, werde als nicht ausreichend angesehen. Laut Statistischem Bundesamt habe die Betreuungsquote bei den unter Dreijährigen im März 2010 mit rund 470.000 Betreuungsplätzen bei 23 Prozent gelegen. Es müssten über 200.000 zusätzliche Betreuungsplätze bis 2013 geschaffen werden, um die anvisierte Quote von 35 Prozent zu erreichen.

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