1,9 Mrd. Euro-Exzellenzinitiative auf der Zielgeraden

Wissenschaftsminister Jürgen Schreier sieht in der Einigung der Wissenschaftsminister der Länder und des Bundes bei der Sondersitzung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) in Sachen Exzellenzinitiative einen Erfolg für die Wissenschaft und den Wissenschaftsstandort Deutschland.

17.06.2005 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Wissenschaftsminister Jürgen Schreier: "Der lange Atem in den nicht immer einfachen Verhandlungen hat sich gelohnt. Es ist gelungen, den Bund von seinem Ansatz der Förderung einiger weniger Elite- oder Spitzenuniversitäten abzubringen und davon zu überzeugen, dass es richtig ist, wenn nicht die Politik Elite-Universitäten benennt, sondern die Wissenschaft nach Kriterien der Exzellenz die Auswahl trifft, welche Schwerpunkte an Universitäten besonders gefördert werden. So wird wirklich wissenschaftliche Elite gefördert. Gleichzeitig haben sich mit dem jetzt ausgehandelten Konzept die Chancen für Initiativen der Universität des Saarlandes und ihrer Kooperationspartner im Hochschulbereich, in der außeruniversitären Forschung sowie in der Wirtschaft verbessert."

Mit der Exzellenzinitiative soll der Stellenwert des Wissenschaftsstandortes Deutschland erheblich gesteigert, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessert und die Spitzen im Universitäts- und Wissenschaftsbereich sichtbarer gemacht werden. Dazu soll in einem einheitlichen, projektbezogenen wettbewerblichen Gesamtverfahren - vorbehaltlich der Zustimmung der Ministerpräsidenten - zwischen 2006 und 2011 insgesamt 1,9 Mrd. Euro an zusätzlichen Mitteln für

  • projektbezogene Förderung von Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • projektbezogene Förderung von Exzellenzclustern zur Förderung der Spitzenforschung
  • Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung

zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung erfolgt ausschließlich nach Kriterien wissenschaftlicher Exzellenz.

"Im Saarland ist", so Minister Jürgen Schreier, "aufgrund der zukunftsweisenden Wissenschaftspolitik der letzten Jahre und der konsequenten wissenschaftlichen Schwerpunktsetzung ein gutes Fundament gelegt worden. Nun wird es darauf ankommen, dass die Universität und ihre Partner in Wissenschaft und Technologietransfer die bereits in Vorbereitung befindlichen Ideen für eine Bewerbung rasch formulieren."


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