Auftaktberatung zu neuen Zielvereinbarungen ab 2006

Kulturminister Prof. Dr. Olbertz hat heute die Rektoren der Hochschulen Sachsen-Anhalts zu einer Auftaktberatung zu den neuen Zielvereinbarungen eingeladen. In den nächsten Wochen werden die Verhandlungen zur Fortschreibung der Zielvereinbarungen stattfinden, deren Laufzeit zum 31.12.2005 endet. Darüber hinaus strebt der Minister im Zusammenhang mit der Exzellenz-Offensive des Landes eine Rahmenzielvereinbarung zur Forschungsförderung an. Gesonderte Verhandlungen werde es zu Zielvereinbarungen mit den Medizinischen Fakultäten geben.

12.07.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Zum Abschluss der Auftaktberatung stellte Minister Olbertz fest, dass beide Seiten weiterhin davon ausgingen, dass Zielvereinbarungen ein geeignetes und bewährtes Steuerungsmodell für die nächsten fünf Jahre seien. Vor allem garantierten sie für die Hochschulen Planungssicherheit und Gestaltungsspielräume. "Inhaltlich muss der eingeschlagene Weg der Bildung von Forschungsschwerpunkten und Standortprofilen fortgesetzt werden, um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können", so Olbertz. Die Konzentration der Forschungsmittel im Rahmen der Exzellenzinitiativen von Bund und Land werde diese Tendenz verstärken und neue Wege der Forschungsfinanzierung eröffnen.

"Wir streben eine Fortschreibung der bisherigen Budgets der Hochschulen an", erklärte der Minister. Dazu müssten die Hochschulen den Nachweis führen, dass sie den begonnenen Umstrukturierungsprozess zügig vorantreiben und umsetzen. Mit dem Doppelhaushalt 2005/06 seien die Ausgangswerte für das erste Zielvereinbarungsjahr bereits gesetzt. Noch zu klären sei u.a. die Einbeziehung von Tarifentwicklungen.

Die Hochschulen sollten ermutigt werden, mit Modellversuchen im wissenschaftlichen wie auch im verwaltungstechnischen Handeln neue Modelle der Selbstverwaltung zu entwickeln und zu erproben. Eine Grundlage hierzu sei die Beibehaltung der Globalhaushalte, die eine hohe Flexibilität in der Bewirtschaftung der Mittel sichere.

"Besonderes Augenmerk", betonte der Minister, "muss der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gelten, insbesondere über die Graduiertenförderung und Stipendienprogramme. Die inhaltliche Verknüpfung mit der Forschungsförderung wird das Wissenschaftszentrum des Landes Sachsen-Anhalt in Wittenberg gewährleisten."

Der Abschluss der Zielvereinbarungen ist für den Dezember diesen Jahres geplant.


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