Ausbauplanung für die bayerischen Hochschulen wird umgesetzt

Rund 1 Milliarde Euro stellt Bayern bis 2013 bereit, um seine Hochschulen auf die steigenden Studierendenzahlen und den doppelten Abiturjahrgang des Jahres 2011 vorzubereiten. "Damit werden den jungen Menschen in Bayern auch künftig optimale Ausbildungschancen eröffnet", betonte Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am Freitag in München. Die zwischen dem Minister und der Präsidentin, den Präsidenten und Rektoren der bayerischen Hochschulen unterzeichneten Zielvereinbarungen legen nun fest, wie die Ausbauplanung an den einzelnen Hochschulen konkret umgesetzt wird.

12.12.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Insgesamt 38.000 zusätzliche Studienplätze werden die bayerischen Universitäten und Fachhochschulen bis zum Jahr 2011 schrittweise aufbauen. "Unser Ziel ist es", so Heubisch, "die Vielfalt der bayerischen Hochschullandschaft zu erhalten und gleichzeitig die besonders arbeitsmarktrelevanten Bereiche der Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften zu stärken." Rund drei Viertel der zusätzlichen Kapazitäten sollen in diesen Bereichen entstehen, die mittel- und langfristig die Zukunftsfähigkeit Bayerns sichern.

Der Freistaat verpflichtet sich in den Zielvereinbarungen, die erforderlichen personellen und räumlichen Kapazitäten bereitzustellen. Um ein attraktives Lehrangebot für die 38.000 neuen Studienplätze zu schaffen, werden bis 2011 an Bayerns Hochschulen schrittweise 3.000 zusätzliche Personalstellen aufgebaut. Für Personal und Sachkosten werden die Hochschulen bis zum Jahr 2013 rund eine Milliarde Euro zusätzlich erhalten. Um die erforderlichen Räumlichkeiten für die zusätzlichen Studierenden sowie das zusätzliche Personal zu schaffen, wurde ein Ausbaukonzept beschlossen, das über die laufenden Baumaßnahmen hinaus zusätzliche Flächen in einer Größenordnung von rund 130.000 m² durch neue Baumaßnahmen und Anmietungen vorsieht.


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