Bayerische Forschungsstiftung

Seit 15 Jahren bietet die Bayerische Forschungsstiftung in Bayern ein flexibles Instrument zur Förderung strategisch wichtiger, anwendungsorientierter und mittelfristig wirtschaftlich umsetzbarer Verbundforschung.

08.09.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Spektrum der Förderaktivitäten erstreckt sich über die gesamte technologische Breite: von Bereichen wie Life Sciences, Informations- und Kommunikationstechnologien über Mikrosystemtechnik bis hin zur Nanotechnologie. Im Standortwettbewerb der Länder verfügt Bayern damit über ein weithin beachtetes und im Ländervergleich einzigartiges Förderinstrument. Seit Gründung der Stiftung wurden 411 Projekte mit einer Fördersumme von ca. 370 Mio. € unterstützt. An diesen Projekten waren mehr als 1.000 überwiegend mittelständische und kleine Unternehmen aus ganz Bayern beteiligt. Die von der bayerischen Wirtschaft eingebrachten Eigenmittel haben dazu beigetragen, das Projektvolumen seither insgesamt auf über 800 Mio. € ansteigen zu lassen.

Die von der Bayerischen Forschungsstiftung geförderten Projekte seien Paradebeispiele erfolgreicher Vernetzung zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und kooperierenden Unternehmen, betonte Wissenschaftsminister Goppel. "Die Forschungs-stiftung ist mit ihren Leistungen ein Spiegelbild der Stärken des High-Tech-Standorts Bayern. Sie fördert und nutzt die Kompetenz der Wirtschaft", erklärte Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber. Wie die aktuelle Evaluation der Forschungsstiftung zu rund 100 im Zeitraum zwischen 1999 und 2004 abgeschlossenen Projekten zeige, sind allein daraus mindestens 443 neue Arbeitsplätze entstanden und mindestens 1.863 Arbeitsplätze gesichert worden. Mit diesen Projekten seien rund 80 Mio. € Fördermittel der Forschungsstiftung und komplementär rund 98 Mio. € aus der Wirtschaft in die Zukunft Bayerns investiert worden.

Goppel ergänzte, jedes geförderte Projekt müsse von Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam getragen werden. "Damit fördert die Stiftung den direkten Wissenstransfer, den wir beschleunigen wollen. Wie sehr die Forschungsstiftung für Innovation und Fortschritt steht, belegen folgende Zahlen: Allein aus den 63 Vorhaben, die in den letzten zweieinhalb Jahren insgesamt gefördert wurden, gingen 143 Promotionen, 13 Habilitationen und knapp 500 Publikationen hervor", erklärte Goppel. "Die Stiftung freut sich über jeden guten Antrag, wenn deutlich wird, dass das Projekt für Bayern etwas bewegt. Häufig reichen schon bescheidene Mittel, damit ein aussichtsreiches Projekt zum Erfolg wird", bekräftigte Professor Heinzl, Präsident der Bayerischen Forschungs-stiftung. Der nunmehr vorliegende Jahresbericht 2005 gibt Einblicke in die Förderaktivitäten der Forschungsstiftung. Darin werden vier Forschungsverbünde und 54 Verbundprojekte mit hohem wissenschaftlich-technologischem Anspruch und großen wirtschaftlichen Potentialen aufgezeigt.


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