Bayern

Bayerische Hochschulen haben Mittel aus den Studienbeitragsresten fast vollständig abgebaut

"Die Hochschulen haben die Mittel aus den Studienbeiträgen bis auf einen Rest von lediglich 2,2 Prozent der Einnahmen abgebaut", so Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch über die Verwendung der Studienbeiträge an den staatlichen Hochschulen in Bayern. Dies zeige, dass die Hochschulen die Studienbeiträge zielgerichtet einsetzen. Die Studienbeiträge hätten sich als verlässliches und gut funktionierendes Instrument zur Verbesserung der Studienbedingungen etabliert. Der verbleibende Rest sei als Schwankungsreserve erforderlich.

20.11.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Heubisch betont: "Das Ergebnis macht deutlich, dass die Hochschulen die Studienbeträge dringend brauchen. Die verbesserten Studienbedingungen, die wir dank der Beiträge erreicht haben, müssen wir unbedingt aufrechterhalten. Dies ist nur möglich, wenn die Mittel in bisheriger Höhe weiter fließen. Wir stehen hier bei den Hochschulen im Wort, da diese zum Teil bereits Studienbeiträge für das Wintersemester 2012/ 2013 ausgegeben haben – im Vertrauen auf eine verlässliche Politik."

Seit dem Jahr 2007 erhalten die Hochschulen durch die Studienbeiträge Mittel zur Verbesserung der Studienbedingungen. 2011 betrug die Höhe der Einnahmen rund 180 Millionen Euro, 2012 werden es rund 190 Millionen Euro sein. Mit den Einnahmen haben die Hochschulen die Studienbedingungen in Bayern verbessert und so unter anderem 1850 Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse und eine Million Tutorenstunden pro Jahr finanziert. "Wenn diese Mittel wegfallen, hat dies eine Verschlechterung der Studienbedingungen an den bayerischen Hochschulen zur Folge. Dies ist fachlich nicht akzeptabel und würde uns gerade im internationalen Wettbewerb nach hinten werfen", so Heubisch abschließend.


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