Digitalisierung

Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler zur neuen vbw-Studie

Für Wissenschaftsminister Bernd Sibler sind die bayerischen Hochschulen insgesamt auf dem richtigen Weg, was die digitale Lehre betrifft.

13.12.2018 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
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Gleichzeitig müssten aber einzelne Aspekte insbesondere im Bereich der digitalen Lehre noch stärker in den Blick genommen werden, so Minister Sibler zu den Ergebnissen der heute vorgestellten Studie „Digitale Bildung an bayerischen Hochschulen“ der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw).

„Digitales Lehren und Lernen entfaltet sich an unseren bayerischen Hochschulen immer mehr. Wir unterstützen unsere Hochschulen nach Kräften dabei, die Chancen der Digitalisierung für die Lehre noch effektiver zu nutzen. Gemeinsam mit dem neu geschaffenen Digitalisierungsministerium wollen wir in Zukunft noch stärkere Akzente setzen!“ Mit dem Masterplan BAYERN DIGITAL II habe der Freistaat bereits verschiedene Förderprogramme für digitales Lernen und Lehren an den Hochschulen auf den Weg gebracht, die zunehmend Wirkung zeigen. „Zudem möchte ich die Digitalisierung bei den neuen Zielvereinbarungen mit unseren Hochschulen weiter akzentuieren“, erklärte Sibler.

Die Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach betonte: „In unserer Gesamtstrategie, Bayerns digitale Potentiale weiter auszubauen, nehmen die Hochschulen einen wichtigen Platz ein. Die digitalen Möglichkeiten durch Tablet, Smartphone und Co. sind längst Alltag der jungen Menschen. Deshalb ist auch die Lehre und das Lernen von heute ein anderes als noch vor wenigen Jahren. Als Freistaat unterstützen wir die Hochschulen dabei, die digitale Entwicklung aufzugreifen und neue Formate anzubieten. Klares Ziel der Staatsregierung ist es, hier gemeinsam schnell weiter voranzukommen und gute Grundlagen für das lebenslange Lernen zu schaffen.“

Zentrum für Hochschuldidaktik, Forschungs- und Innovationslabor und Kompetenzzentrum für digitales Lehren unterstützen

Entwicklungspotenzial sieht die Studie bei der Qualifizierung der Dozentinnen und Dozenten für den Einsatz digitaler Medien in ihrer Lehre. „Wir sehen in den Ergebnissen der Studie auch wertvolle Impulse für eine innovative Weiterentwicklung der Lehre. Mit der Zukunftsinitiative Masterplan BAYERN DIGITAL II setzen wir hier bereits entsprechende Schwerpunkte, etwa mit dem künftigen Förderprogramm SMART vhb“, so Minister Sibler. Es unterstützt die Lehrenden dabei, ihre Präsenzlehre durch Online-Lerneinheiten zu erweitern. Darüber hinaus entwickelt das Zentrum für Hochschuldidaktik (DiZ) die Didaktik an allen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften weiter. Deren Arbeit soll das Forschungs- und Innovationslabor Digitale Lehre (FIDL) ergänzen, das sich mit innovativen Konzepten, Technologien und Formaten der Lehre befasst. Auf universitärer Seite wird sich dem das Kompetenzzentrum für digitales Lehren und Lernen (DigiLLabs) annehmen.

Mit der virtuellen Hochschule Bayern (vhb) verfügt der Freistaat zudem als einziges Bundesland über eine hochschulübergreifende digitale Plattform, die bereits 1,4 Millionen Kursbelegungen vorweisen kann. Sie ermöglicht Studentinnen und Studenten ein zeitlich und örtlich flexibles Studium.

Der Masterplan BAYERN DIGITAL II umfasst auch infrastrukturelle Fördermaßnahmen. Im Rahmen des Digitalen Campus Bayern (DCB) stellt der Freistaat zum Beispiel mit der Bayern Cloud den Hochschulen einen sicheren und verlässlichen Datenspeicher zur Verfügung.


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