Begabtenförderungswerke unterstützen sieben von tausend Studierenden

(hib/VOM) Die elf Begabtenförderungswerke in Deutschland unterstützen zurzeit rund 0,7 Prozent der Studierenden. Die Bundesregierung will diesen Anteil in dieser Wahlperiode schrittweise auf rund ein Prozent steigern, gemessen an einer Studierendenzahl von zwei Millionen, wie aus ihrer Antwort (16/1451) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/1359) hervorgeht.

06.06.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Hätten die Begabtenförderungswerke im Jahr 1990 vom Bundesbildungsministerium noch gut 46 Millionen Euro an Fördermitteln erhalten, so seien es im Haushaltsentwurf für 2006 87,7 Millionen Euro. Auswahlkriterium für die Aufnahme in die Begabtenförderung seien Begabungen und Leistung.

Wie es weiter heißt, wollten die Begabtenförderungswerke und Kammern ihre Auswahlverfahren so gestalten, dass niemand aufgrund seiner sozialen oder kulturellen Herkunft diskriminiert werde. Bei der Stipendiatenauswahl der Kammern würden zum Teil Hochschulabsolventen besonders berücksichtigt.

Darüber hinaus hätten sich einige Begabtenförderungswerke die Förderung von sozial benachteiligten Begabten zur besonderen Aufgabe gemacht. Anhaltspunkte für eine Diskriminierung sozial oder kulturell Benachteiligter gebe es nicht, so die Regierung.

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