Berlins Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner begrüßt Vorschläge des Wissenschaftsrates zur weiteren Verbesserung von Studium und Lehre

Der Wissenschaftsrat (WR) hat auf seiner zweitägigen Sitzung in Berlin eine Reihe von Empfehlungen zur Verbesserung von Forschung und Lehre in Deutschland ausgesprochen. Diese betreffen folgende Bereiche:

04.07.2008 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • Gestaltung von Studium und Lehre
  • Professionalisierung der Lehrtätigkeit
  • Qualitätsbewertung von Studium und Lehre
  • Institutionelle Verantwortung der Hochschulen
  • Hochschulübergreifende Ansätze der Qualitätsentwicklung
  • Zusätzlicher Finanzbedarf für die Qualität

Berlins Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner begrüßte die Vorschläge und be-tonte zugleich, es bestehe kein Zweifel an der Notwendigkeit, die Lehre an den Hochschulen nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ zu stärken. Dabei verwies Zöllner auf seinen Vorschlag als KMK-Präsident im Jahr 2007, einen Wettbewerb zur Verbesserung der Lehre an den Hochschulen auszurufen. Die Kultusministerkonferenz hatte im März dieses Jahres gemeinsam mit dem Stifterverband der deutschen Wissenschaft entschieden, den "Wettbewerb exzellente Lehre" ins Leben zu rufen, die Ausschreibung soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Berlin hat im Bereich Forschung und Lehre bereits jetzt eine bundesweite Vorreiterrolle. Ein Bei-spiel ist die Ausbildungsoffensive im Rahmen des Masterplans Wissen schafft Zukunft an den Hochschulen. Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner : "Mit 58 Millionen Euro zusätzlich bis 2011 werden wir die Zahl der Studienplätze deutlich erhöhen. Es geht aber nicht nur um die Quantität der Studienplätze sondern vor allem auch um deren Qualität. Rund die Hälfte der Mittel setzen wir für Qualitätsverbesserungen ein. Durch eine Verbesserung der Lehre werden die Studierenden in der Hauptstadt zukünftig mehr Unterstützung erhalten."

Mehr als jeder zweite Euro für die Ausbildungsoffensive kommt aus dem Landeshaushalt (insgesamt 35 Millionen). Den Restbetrag von 22,6 Millionen erhält Berlin aus dem Hochschulpakt 2020 – und zwar aufwachsend von 4,1 Millionen in diesem Jahr bis zu 10 Millionen im Jahr 2010.

Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.

Von seiner Stellungnahme sollen entscheidende Impulse zur Verbesserung von Studium und Lehre an den deutschen Hochschulen ausgehen. Den ausführlichen Bericht des WR finden Sie ab 7. Juli unter: www.wissenschaftsrat.de


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