Studiengebühren

Da waren´s nur noch zwei

Wenn morgen Samstag in Nordrhein-Westfalen das Gesetz zur Abschaffung der Studiengebühren in Kraft tritt und die neuen Regierungen in Hamburg und Baden-Württemberg wie angekündigt ebenfalls die Gebühren kippen, bleiben künftig mit Niedersachsen und Bayern nur noch zwei Länder übrig, die Studiengebühren erheben. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam.

29.04.2011 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat kommentiert: "Da waren´s nur noch zwei. Studiengebühren haben keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr, sie sind bundesweit auf dem Rückzug. Das ist gut so."

Dobischat weiter: "Studiengebühren verteuern das Studium, sie belasten die Studierenden und ihre unterhaltspflichtigen Eltern. Sie tragen nicht nur die Hauptlast der Studienfinanzierung; für fast 60% der Studierenden, die die Gebühren bisher bezahlen mussten, zahlten sie die Eltern. Für eine vernünftige Finanzierung der Hochschulen zu sorgen, ist Aufgabe der Länder, nicht der Studierenden und ihrer Eltern."

Eine diese Woche vom Hochschul- Informations- System (HIS) vorgelegte Untersuchung zeige zudem, dass bei Kindern aus sog. bildungsfernen Elternhäusern der Anteil, der wegen Studiengebühren kein Studium aufnehme, zwischen 2006 und 2008 spürbar gestiegen sei.

Die neugewählten Regierungen in Hamburg und Baden-Württemberg haben beide angekündigt, die Studiengebühren abschaffen zu wollen. Studiengebühren erhoben bisher sieben Länder: Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland. Wieder abgeschafft haben die Gebühren Hessen, das Saarland und ab morgen NRW.

Die neugewählten Regierungen in Hamburg und Baden-Württemberg haben beide angekündigt, die Studiengebühren abschaffen zu wollen. Studiengebühren erhoben bisher sieben Länder: Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland. Wieder abgeschafft haben die Gebühren Hessen, das Saarland und ab morgen NRW.


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