Deutsch-israelisches Jahr der Wissenschaft
Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, hat angesichts seiner Israelreise bekräftigt, dass die erfolgreiche Wissenschaftskooperation zwischen Niedersachsen und Israel fortgesetzt wird.
18.06.2008 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und KulturBei einem Besuch der Universitäten Jerusalem und Haifa informierte sich Stratmann über medizinische, technische, landwirtschaftliche und geisteswissenschaftliche Forschungsprojekte zwischen deutschen und israelischen Hochschulen. Wissenschaftler und Studenten der Universitäten Hannover, Braunschweig, Göttingen, Oldenburg und Osnabrück arbeiten zurzeit mit ihren israelischen Kollegen in 21 Forschungsprojekten zusammen.
"Im gemeinsamen Wissenschaftsjahr 2008 sind viele neue und erfolg- versprechende Initiativen von beiden Seiten auf den Weg gebracht worden. Niedersachsen leistet mit seinem Förderprogramm einen wichtigen Beitrag für die gegenwärtigen und zukünftigen guten Beziehungen zwischen beiden Ländern", sagte Stratmann in Jerusalem.
An der Hebräischen Universität Jerusalem arbeiten Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover mit ihren israelischen Kollegen an neuen Therapien zur Behandlung von Fehlstellungen der Hüfte bei Kleinkindern und Jugendlichen. "Ohne die Förderung aus Niedersachsen und die Zusammenarbeit mit unseren Kollegen aus Hannover wäre die Entwicklung der neuen Operationstechnik nicht denkbar gewesen", bewertet Professor Ron Shahav das gemeinsame Förderprogramm.
Wissenschaftler der Georg-August-Universität Göttingen haben gemeinsam mit jungen Forschern der landwirtschaftlichen Fakultät der Hebräischen Universität die Förderung für ein anderes wichtiges Zukunftsthema beantragt: der Reinigung von Süßwasser mit natürlichen Mitteln und Methoden. Israel recycelt 70 Prozent des Brauchwassers für die landwirtschaftliche Nutzung und erreicht damit eine Spitzenposition im internationalen Vergleich.
Allein in diesem Jahr fördert das Land niedersächsisch-israelische Forschungsprojekte mit insgesamt rund drei Millionen Euro.
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