Internationaler Austausch

Dritter Jahrgang Leibniz-DAAD-Stipendiaten kommt nach Deutschland

Das von der Leibniz-Gemeinschaft und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gemeinsam geförderte Stipendienprogramm für herausragende internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ermöglicht in dritter Runde 15 Leibniz-DAAD-Postdoktoranden aus Europa und Übersee einen einjährigen Forschungsaufenthalt an einem Leibniz-Institut ihrer Wahl.

17.09.2013 Pressemeldung Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Das Leibniz-DAAD-Stipendienprogramm für promovierte Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland erfreut sich eines zunehmenden Interesses von exzellenten Kandidaten aus aller Welt. In der dritten Bewerbungsrunde haben sich 326 Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus insgesamt 61 Ländern beworben. Vier der Geförderten stammen aus Indien, jeweils zwei aus China, Spanien und Rumänien, sowie jeweils einer aus Australien, Belgien, Griechenland, Slowenien sowie den USA. Die Auswahl erfolgte nach wissenschaftlichen Exzellenzkriterien ohne Berücksichtigung von Länder-, Fächer- oder Geschlechterquoten. ''Mit dieser dritten erfolgreichen Auswahlrunde haben sich die Leibniz-DAAD-Stipendien als attraktives Förderprogramm für herausragende internationale Nachwuchswissenschaftler etabliert'', sagt Leibniz-Präsident Prof. Karl Ulrich Mayer. ''Wir werden das Programm nun zusammen mit den Erfahrungen der bisherigen Stipendiaten evaluieren und Anfang 2014 erneut ausschreiben.''

Auch DAAD-Präsidentin, Prof. Margret Wintermantel, ist mit der Resonanz sehr zufrieden. ''Durch die weltweite Bewerbung über unser Netzwerk der DAAD-Außenstellen und Informationszentren konnten wir wieder exzellente Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen. Die große Nachfrage spricht für die Attraktivität des Programms, aber auch für die Attraktivität des Forschungsstandortes Deutschland. Wir freuen uns, die interessante Kooperation mit der Leibniz-Gemeinschaft fortsetzen zu können.''

Das ''Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme'' ist Teil der Internationalisierungsstrategie, mit der die Marke Leibniz weltweit noch bekannter werden soll. Es richtet sich an qualifizierte Postdoktoranden aus aller Welt, deren Promotionsabschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Die Leibniz-Gemeinschaft und der DAAD erwarten von den Bewerberinnen und Bewerbern ein hohes eigenes Engagement. Im Vorfeld sollen sie klären, ob das von ihnen angebotene Projekt auch in das Leibniz-Institut ihrer Wahl passt. Die Kosten der Stipendien werden aus dem Impulsfonds der Leibniz-Gemeinschaft für besondere strategische Vorhaben finanziert. Dazu kommen die Leistungen des DAAD und der aufnehmenden Leibniz-Institute.

Informationen zur vierten Antragsrunde werden Anfang Januar nächsten Jahres online unter www.daad.de/leibniz verfügbar sein.


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