"Eigeninitiative verbessert Studienerfolg"
Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ingmar Jung, reist für zwei Tage in die Steiermark: Auf dem Programm stehen am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche ein Besuch der achten Medizin-Sommerschule der Goethe-Universität Frankfurt in Aigen im Ennstal und politische Gespräche mit der steirischen Landesregierung in Graz.
18.07.2012 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstDie Frankfurter Medizin-Sommerschule ist ein freiwilliges, einwöchiges Kursangebot zur intensiven Vorbereitung des Physikums, das Dozenten der Anatomie, Biochemie und Physiologie des Klinikums der Goethe-Universität in Eigeninitiative organisieren. Zwölf Dozenten bereiten 50 Studierende in interaktivem Unterricht unter anderem anhand eigens entworfener Multiple-Choice-Fragen umfassend auf die Prüfung vor. Auch die Professoren engagieren sich hier freiwillig.
Staatssekretär Jung hob den Vorbildcharakter dieses stark nachgefragten Angebots hervor: "Die Physikums-Ergebnisse haben sich seit Einführung der Sommerschulen nachweisbar verbessert. Solche Eigeninitiativen der Hochschulen sind hervorragend zur Verbesserung des Studienerfolgs geeignet." Er würdigte die Initiative von Universitätspräsident Prof. Dr. Werner Müller-Esterl, der die Sommerschule für die Medizin eingerichtet hatte, nachdem sich solche Veranstaltungen in der Pharmazie erfolgreich bewährt haben.
Am Rande seines Besuchs der Medizin-Schule führt der Staatssekretär eine Reihe politischer Gespräche unter anderem mit der Landesrätin für Wissenschaft und Forschung, Kristina Edlinger-Ploder, und dem Landesrat für Land- und Forstwirtschaft, Johann Seitinger. Themen sind Fragen der Hochschulpolitik und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet. Dabei steht insbesondere die Forschungsanstalt Geisenheim im Blickpunkt.
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