Empfang von Wissenschaftsminister Thomas Goppel für die neu berufenen Professorinnen und Professoren

Die hohe Bedeutung der Gewinnung hoch qualifizierter Professorinnen und Professoren für den Hochschulstandort Bayern hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Mittwoch anlässlich des traditionellen Empfangs für die neu berufenen Professorinnen und Professoren in der Pinakothek der Moderne in München hervorgehoben. Besonders erfreulich sei, dass im vergangenen Jahr rund 20 Prozent der Rufe an Frauen gingen.

09.01.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Dieser Trend hin zu einem höheren Frauenanteil in der Wissenschaft muss unbedingt weiter ausgebaut werden. Die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist ein Leitprinzip der bayerischen Hochschulen. Das neue Hochschulgesetz bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft; diese müssen aktiv genutzt werden." Denn eine erfolgreiche Gleichstellungspolitik sei ein Standortfaktor für den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Bayern, im nationalen wie im internationalen Vergleich. Goppel: "Gradmesser ist dabei der Frauenanteil auf allen Ebenen der Wissenschaft an unseren Hochschulen, insbesondere bei den Professuren." Um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, müsse Bayern auch und gerade das Potential an begabten und interessierten Frauen ausschöpfen. Kein Land könne es sich leisten, auf die Kreativität von Frauen in der Wissenschaft zu verzichten, unterstrich der Minister.


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