Erfolgreiche Bilanz im Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten

Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) hat sein Länderranking, das auf Daten des Jahres 2003 basiert, veröffentlicht. In diesem Ranking werden die Hochschulen in den Bereichen Studierende, Promotionen, Habilitationen, wissenschaftliches und künstlerisches Personal bewertet.

09.12.2005 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)

In der Länderwertung sind auch erstmalig die Veränderungen zwischen 2001 und 2003 berücksichtigt worden, so dass Fortschritte in der Gleichstellung erfasst werden konnten.

Bei den Hochschulen nimmt die FU Berlin den ersten Platz in der Gesamtbewertung ein, bei den künstlerischen Hochschulen ist es die Hochschule für Schauspielkunst in Berlin. Bei der Anzahl von Promotionen ist wiederum die FU in der Spitzengruppe, bei Habilitationen steht die TU Berlin in der Spitzengruppe an zweiter Stelle.

Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl: " Berlin hat in der Länderauswertung die Spitzenposition erreicht. Vor allem freut mich, dass die Steigerung des Frauenanteils bei den Professuren signifikant ist. Ich werte das als Beweis dafür, dass wir in Berlin gemeinsam mit den Hochschulen und Dank des Engagements der Frauenbeauf-tragten auf dem richtigen Weg sind. Wir belohnen die Berufung von Frauen in der leistungsbezogenen Mittelverteilung, wir achten darauf, dass Professorinnen in Berufungskommissionen sitzen, wir erwarten von den Hochschulen, dass sie sich bereits im Vorfeld aktiv auf die Suche nach berufungsfähigen Frauen machen. Das zahlt sich offensichtlich aus."

In der Interpretation der Ergebnisse macht die Studie darauf aufmerksam, dass es einen engen Zusammenhang zwischen den guten Ergebnissen in der Bewertung und einer konsequenten Gleichstellungspolitik in Form der Institutionalisierung von Frauenbeauftragten oder in der Bereitstellung von Frauenförderprogrammen gibt.


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