Erfolgreicher gemeinsamer Start der Hochschulvertragsverhandlungen

Am heutigen Tag fand die erste Sitzung der Verhandlungen zu den Hochschulverträgen 2006 bis 2009 beim Wissenschaftssenator, Dr. Thomas Flierl, statt. Sie bilden den Ausgangspunkt für ein neues Kapitel in der gemeinsamen Gestaltung der zukünftigen Hochschullandschaft in Berlin. Auf der Grundlage bestätigter Planungsbudgets, die den Universitäten bereits im letzten Herbst mitgeteilt wurden, werden jetzt die strukturellen und inhaltlichen Fragen für die Verträge erörtert und verhandelt.

29.10.2004 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)

Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl: " Ergebnisse der Verhandlungen stehen erst am Schluss fest. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir uns in den wesentlichen Fragen einigen werden. Dazu gehört eine realistische Stärken- Schwächenanalyse und darauf aufbauende gemeinsame Verabredungen zur Studienreform und Qualitätssicherung, zur Steigerung der Wirkungen einer leistungsbezogenen Mittelverteilung und zum Benchmarking. Wir wollen, dass unsere Hochschulen erfolgreich ihren Weg im Bologna-Prozeß weitergehen, der bis 2010 zu einem einheitlichen europäischen Hochschulraum führen soll."

In der heutigen Sitzung sind die Themen und Verfahrensweisen verabredet worden. Es wird gemeinsame und nach Hochschulart getrennte Arbeitsgruppen geben (Universitäten, Fachhochschulen, künstlerische Hochschulen). Die Hochschulvertragsverhandlungen sollen bis zur Osterpause im nächsten Jahr abgeschlossen sein. Anders als bei den bisherigen Verträgen werden sie dann zur Beratung und Beschlussfassung dem Parlament vorgelegt werden.

Dr. Thomas Flierl:" Mit der Laufzeit der Verträge bis 2009 werden wichtige Weichen für die gesamte Hochschullandschaft in Berlin gestellt. Um Planungssicherheit zu gewährleisten, müssen wir deshalb jetzt einerseits zu festen Verabredungen kommen, andererseits dürfen wir uns aber die Möglichkeiten zu flexiblen Weiterentwicklungen nicht verbauen. Nach meiner Einschätzung gibt es noch Ansatzpunkte, Ressourcen zu bündeln wie z.B. durch Zentrenbildung und ein hochschuleigenes gemeinsames Facility Management oder auch durch einen Ausbau der Weiterbildungsangebote".


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